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Hüttenübernachtung mal anders - neue Monte-Rosa-Hütte in Zermatt

Neue Monte Rosa Hütte in ZermattZürich/Basel (dpa/tmn) - Ufo oder Bergkristall? Mit ihrer silbernen Außenhülle aus Aluminium und der Südfront aus Solarpaneelen sieht die Neue Monte Rosa-Hütte über Zermatt in den Schweizer Alpen tatsächlich aus wie ein gelandetes Raumschiff.

 

Mit ihrem achteckigen Grundriss und den schräg nach oben laufenden Außenwänden erinnert sie aber auch an einen geschliffenen Kristall. In jedem Fall sorgt sie für Aufsehen: Für Peter Kapelari vom Österreichischen Alpenverein (ÖAV) in Innsbruck ist die Hütte in 2883 Metern Höhe "ein Kunstwerk" und "eine architektonische Verrücktheit", für Matthias Sorg von der Schweizer Umweltschutz-Organisation Pro Natura "ein ökologisches Wunderwerk".

Vom 10. März an können die ersten Skitourengeher erkunden, was ihnen die moderne Technik bringt.

In der neuen Hütte schlafen nur 4 bis 8 Wanderer gemeinsam in einem der 19 Zimmer. "Jeder bekommt sein eigenes Bett mit Daunendecken und genügend Platz, um seinen Rucksack abzustellen", so Planche. Und im Restaurant gebe es für jeden Gast einen Sitzplatz. Was Wanderern aber viel wichtiger sein dürfte: Sie müssen nun nicht mehr die Hütte verlassen, um auf die Toilette zu gehen. Das Wasser für die Spülung kommt aus der Aufbereitungsanlage in der Hütte. Damit die Gäste die ganze Saison duschen können, wird Schmelzwasser gesammelt. Nicht zuletzt wegen des aufwendigen Abwassersystems kostete der Neubau rund 6,5 Millionen Schweizer Franken.

Schauen Sie unter: http://www.neuemonterosahuette.ch/ einfach mal nach.